Diese Seiten werden in NS 4 funktionsfähig, aber schlicht gezeigt. Moderne Browser stellen das Layout korrekt und übersichtlich dar.
Wir bitten um Verständnis.
Dialysepatient info-dialyse

- Startseite - Mein Zentrum - Transplantationshistorie - Dialysehistorie - Ersatztherapien - Hmodialyseverfahren - Peritonealdialyse - Transplantation - Nebenwirkungen - Dialysebegriffe - Ernnhrung - Urlaub - Erfahrungsberichte - Neuigkeiten - Dialyseadressen - Organspende - Links

Single-Needle-Verfahren fr den Notfall

Grundsätzlich ist zum Betrieb der genannten Dialysegeräte eine Einweisung nach MPG erforderlich, die Kenntnis der Betriebsanleitung der Geräte wird ebenfalls vorausgesetzt. Bei allen gemachten Angaben handelt es sich um Erfahrungswerte aus pflegerischer Sicht für deren Richtigkeit keine Gewähr übernommen werden kann.

Single Needle-Ventil an der AK 200, Fa. Gambro:

Dieses Verfahren ermöglicht keine effektive Dialyse und soll nur überbrückend eingesetzt werden!

  • Z.B wenn kein Single-Needle-Cross-Over System angebaut worden, und nur ein einlumiger Zugang vorhanden ist. Hat der Patient einen einlumigen Katheter kann dieses Verfahren genutzt werden um die Zeit bis zum Neuaufbau einer anderen Maschine zu überbrücken.
  • Hat der Patient einen Shunt der nicht an zwei Stellen punktiert werden konnte, so sollte entweder später nachpunktiert oder ebenfalls eine Maschine mit SN-Cross-over System aufgebaut werden.
  • Geht eine Punktionsnadel während der Behandlung para, kann das Verfahren bis zum Ende der Dialyse eingesetzt werden, wenn die Restdialysezeit nicht größer als 1- 1 ½ Stunden ist und unbedingt noch Flüssigkeitsentzug erfolgen muß.. Hat der Patient nicht viel Volumen zu entziehen ist es günstiger die Behandlung abzubrechen.

Durchführung:

Zunächst wird der Zugang entsprechend vorbereitet. Dann am Gerät auf die SN-Taste drücken und sicherstellen das SN-Ventil eingestellt ist. Als Expansionskammer wird hier der Blasenfänger vor dem Dialysator benutzt, daher sollte der Spiegel hier möglichst niedrig liegen.

Die Umschaltung der Phasen erfolgt nach Druck (venös) und Zeit (arteriell) zusätzlich ist eine Zeitbegrenzung für die venöse Phase einstellbar.

Single Needle-Ventil an der Dialog, Fa. Braun:

Dieses Verfahren ermöglicht keine effektive Dialyse und soll nur überbrückend eingesetzt werden!

  • Z.B wenn kein Single-Needle-Cross-Over System angebaut worden, und nur ein einlumiger Zugang vorhanden ist. Hat der Patient einen einlumigen Katheter kann dieses Verfahren genutzt werden um die Zeit bis zum Neuaufbau einer anderen Maschine zu überbrücken.
  • Hat der Patient einen Shunt der nicht an zwei Stellen punktiert werden konnte, so sollte entweder später nachpunktiert oder ebenfalls eine Maschine mit SN-Cross-over System aufgebaut werden.
  • Geht eine Punktionsnadel während der Behandlung para, kann das Verfahren bis zum Ende der Dialyse eingesetzt werden, wenn die Restdialysezeit nicht größer als 1- 1 ½ Stunden ist und unbedingt noch Flüssigkeitsentzug erfolgen muß.. Hat der Patient nicht viel Volumen zu entziehen ist es günstiger die Behandlung abzubrechen.

Durchführung:

Zunächst muß der Zugang entsprechend vorbereitet werden:

Ist versehentlich bei einem Katheterpatienten kein Single-Needle-System vorbereitet worden muß lediglich ein Y-Adapter mit dem Katheter verbunden werden. Bei Verwendung von Punktionsnadeln muß ebenfalls ein Y-Adapter zwischengeschaltet werden. Der Patient wird dann im Double-Needle-Modus angelegt. Anschließend wird die Blutpumpe gestoppt, die Vene konnektiert und kurz rezirkuliert. Während der Rezirkulation sollte der Spiegel in der venösen Kammer bis zwei cm über dem Boden gesenkt werden. Die Blutpumpe dann stoppen und den Single-Needle-Ventil Modus aktivieren, Blutpumpe anschließend wieder starten. Die venöse Druckgrenze bis auf 380 mmHJg erhöhen wenn die Shuntverhältnisse dies zulassen, den maximalen arteriellen Druck auf 150 mmHg erhöhen und den Blutfluß anschließend bis auf 400 ml/min steigern, wenn möglich.

Das Phasenvolumen spielt bei diesem Verfahren kaum eine Rolle, entscheidend ist es einen möglichst hohen Blutfluß zu erreichen.

Die größte Gefahr bei diesen beiden Notfallverfahren liegt im System-Clotting (bedingt durch den nicht kontinuierlichen Blutfluß), was einen erheblichen Blutverlust für den Patienten bedeutet. Deshalb ist es empfehlenswert bei diesem Verfahren häufig ACT-Kontrollen durchzuführen und den PBE zu beobachten. Die Uneffektivität des Verfahrens liegt im diskontinuierlichen Blutfluß und im niedrigen Phasenvolumen, das maximal auf 8-9 ml gesteigert werden kann. Praktisch gesehen kann lediglich Wasserentzug erreicht werden.


Die Rechte und die Verantwortlichkeit fr diese Bechreibung liegen bei (M. Greshake). Wenn Sie Fragen und Anregungen haben, knnen Sie ber das Email-Icon mit dem Autor Kontakt aufnehmen.

Send email

Valid HTML 4.01! 2002 info-dialyse von Werner Groß alle Rechte vorbehalten
Sie sind heute der 3 Besucher von bisher insgesamt 2711330 Besuchern seit Mai 2002.