Diese Seiten werden in NS 4 funktionsfähig, aber schlicht gezeigt. Moderne Browser stellen das Layout korrekt und übersichtlich dar.
Wir bitten um Verständnis.
Dialysepatient info-dialyse

- Startseite - Mein Zentrum - Transplantationshistorie - Dialysehistorie - Ersatztherapien - Hmodialyse - Peritonealdialyse - Transplantation - Nebenwirkungen - Dialysebegriffe - Ernhrungshinweise - Urlaub - Erfahrungsberichte - Gstebuch/Forum - Neuigkeiten - Dialyseadressen - Organspende - Links

Nebenwirkungen

Natrlich kann es bei dem komplizierten Vorgang der Dialyse auch Probleme oder Nebenwirkungen geben. Die Dialysen mssen dem Organismus whrend der Behandlungszeit Giftstoffe und Wasser in gleicher Menge entziehen, die sonst von gesunden Nieren kontinuierlich entfernt werden. Folge dieser Behandlungen sind hufig Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen. Gelegentlich treten auch belkeit und Erbrechen auf. Da bei der Dialyse dem Krper auch Flssigkeit entzogen wird, verringert sich die Blutmenge. Daher kommt es oft zu einem Blutdruckabfall. Der Kreislauf mu sich erst an das genderte Blutvolumen anpassen. Da dies nicht sofort gelingt, sackt der Blutdruck ab. Manche Patienten leiden zwischen den Behandlungen unter Durst, Mdigkeit, Kopfschmerzen, Schlafstrungen oder unter Juckreiz und Taubheitsgefhlen in Beinen und Fen.

Vom Dialysevorgang selbst sprt man also nichts. Wenn man aber neu an die Dialyse kommt, dann wird man schon nach wenigen Wochen deutliche Verbesserungen der Befindens merken. Der Appetit wird besser, die oft lstige belkeit vor Beginn der chronischen Dialyse hrt auf, die Mdigkeit wird weniger und man kommt wieder zu Krften. Auch der hoher Blutdruck wird nun normaler und ein vorher bestehender Juckreiz geht vielleicht weg.

Die stndige Abhngigkeit von der Dialyse empfinden viele Patienten als eine Einschrnkung ihres Lebens. Zu Beginn der Behandlung sind die meisten euphorisch, da sich ihr Gesundheitszustand pltzlich bessert. Doch nach kurzer Zeit durchlaufen viele eine depressive Phase, die sich entweder in Passivitt und Antriebsarmut oder aber in Abwehr und aggressivem Verhalten uern kann. Die meisten Patienten erlangen aber sptestens nach drei bis vier Monaten ihre innerliche Stabilitt wieder zurck.

Insgesamt berwiegen bei weitem die positiven Aspekte der Dialysebehandlung fr das Befinden. Die Dialyserzte und das Pflegepersonal sind auch sehr darauf bedacht, dass die Dialyse sozusagen sanft und schonend abluft, damit sich die Patienten mglichst wohl fhlen.

Valid HTML 4.01! 2002 info-dialyse von Werner Groß alle Rechte vorbehalten
Sie sind heute der 8 Besucher von bisher insgesamt 2690955 Besuchern seit Mai 2002.